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Das Datengewissen auf der Autobahn

Posted by claudia.sanders on Mar 28, 2010 in Datenschutz

Der Beitrag vom Datengewissen ist aus dem vergangenen November - na ja, besser spät als nie, ist er jetzt hier auffindbar:-)
datengewissen_autobahn

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Das Datengewissen und die Telekom

Posted by claudia.sanders on Oct 15, 2009 in Datenschutz, Hörfunkbeiträge

Hin und wieder mutiere ich zum “Datengewissen”, hörbar im Deutschlandfunk, genauer: im DLF-Magazin.

Heute beschäftigt sich das Datengewissen ausgbiebig mit der Telekom und derem interessanten Verhältnis zum Datenschutz und zum “Kundenservice” - ein immer wieder dankbares Thema.

Nachhörbar direkt auf dieser Seite (größere Datei)

datengewissen_telekom_10092009

Oder direkt beim DLF. (kleinere Datei, aber nur sechs Monate nachhörbar)

Das Datengewissen - ist erstmals hier hörbar gewesen.

Folge  Nummer II läßt sich hiernachhören:

datengewissen_II_12_2008.mp3

Der wunderbar genervte Bürger, welcher sich stetig mit dem Datengewissen zankt, wird übrigens von Josef Tratnik gesprochen.  Der Schaupspieler feiert morgen übrigens Premiere mit dem Stück “Auf hoher See - über fressen und gefressen werden” im Kölner Theater Haus.

Und wenn ich es irgendwie schaffe, werde ich mir das Stück anschauen - zumindest hört sich das zu verlockend und nach einem feinen schwarzen Humor an:-))

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Vorratsdatenspeicherung: Gutachten in der Hauptverhandlung

Posted by claudia.sanders on Jun 26, 2009 in Datenschutz, Innere Sicherheit, Rechtspolitik

Zu den Akten: Link zu einem Artikel bei Heise über die Hauptverhandlung beim Bundesverfassungsgericht zur Vorratsdatenspeicherung mit Links zu Gutachten und Fragenkatalog.

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Nicht meinungsfrei: Zensur im Internet

Posted by claudia.sanders on Jun 21, 2009 in Datenschutz, Innere Sicherheit, Rechtspolitik

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen wird mit der vergangenen Woche wohl zufrieden sein: Fortan werden gelistete Seiten mit kinderpornografischen Inhalt gesperrt. Pardon- das ist natürlich der falsche Ausdruck: Es wird ihnen ein virtuelles Mäntelchen umgehangen, ein federleichter Vorhang zugezogen, der mit wenigen Klicks umgangen werden kann. Um die Kritiker etwas zu beschwichtigen, dachte sich das Team um von der Leyen und Co. eine vermeintlich geniale Idee aus: Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, soll überprüfen, ob das „Stopp-Schild“ rechtens ist. Selbst Peter Schaar hat sich offenbar verdutzt die Augen gerieben, als er das zum ersten Mal las. Wenn es nicht so traurig wäre, ließe sich glatt darüber lachen: Wie frei von jeglicher Sachkenntnis müssen die Verfasser des nun beschlossenen Gesetzestextes eigentlich sein? Denn wenn überhaupt irgendjemand in solch einer Situation etwas überprüfen sollte, dann ist das die Justiz und nicht irgendein Datenschutzbeauftragter – ganz gleich wie engagiert er sonst sein mag.

Ziemlich unerträglich ist auch das gebetsmühlenartige heruntergeleierte Totschlag-Argument, dass die Gegner dieses Gesetzes offenbar nicht ernsthaft gegen Kinderpornografie und den damit verbundenen Missbrauch vorgehen wollen. Es ist durchaus erlaubt gegen ein Gesetz zu sein, das die Freiheit untergräbt. Es verhindert keinen einzigen Kindesmissbrauch. Das einzige Ergebnis wird sein, dass die Täter lernen, wie einfach diese „Sperren“ zu umgehen sind. Und natürlich dazu, dass endlich ein zum Ausbau taugliches Instrument vorhanden ist, um unliebsame Internetinhalte vermeintlich unsichtbar zu machen.

Gerade Journalisten sollten hier einen sachlichen Überblick behalten und verstehen, dass jede Zensur letztlich auch ihre eigene Freiheit beschränkt. In diesem Zusammenhang: Schöne Grüße an die Kollegin von der EMMA und ihrem fulminanten Artikel. In dem bescheinigt sie den Gesetzes-Gegnern, dass sie sich noch nie gegen Kindesmissbrauch engagiert hätten. Als prominentestes Beispiel führt sie den CCC an, der ja noch nie solche Seiten gehackt habe. Liebe Kollegin, mein Gefühl sagt mir, dass sie dem Internet und den technischen Gegebenheiten in etwa so nahe sind, wie ein Dinosaurier einem Düsenjet.

Ganz nebenbei: Nur weil man nicht täglich gegen Todesstrafe, Frauendiskriminierung und Karies demonstriert, heißt das noch lange nicht, dass man selbiges unterstützt.

Wer wirklich ernsthaft - und nicht nur mit lautem unwirksamen Getöse wie die große Koalition - gegen den Missbrauch von Kindern vorgehen will, der kann ganz praktisch agieren: Die zuständigen Polizeikommissariate technisch und personell besser ausstatten, damit sie ihren Job machen können. Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Solange das nicht geschieht, ist alles andere nur ein wirkungsloser Hokuspokus – der kein Kind schützt, aber der Demokratie massiv schadet.

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Der Anfang vom Ende? Nach Zensurgesetz im Internet

Posted by claudia.sanders on Jun 18, 2009 in Allgemein, Datenschutz, Rechtspolitik

Heute ist im Bundestag also beschlossen worden, dass Kinderponografie-Seiten fortan der Zensur unterliegen. Und was haben alle Kritiker dieser doch herzlich nutzlosen Maßnahme entgegnet? “Wenn das mal nicht nur der Anfang ist und früher oder später noch weitere Seiten dazu kommen.”

Wir können jetzt wohl festhalten: Es geht nicht um ein “später”. Gerade eben kam folgende Nachricht herein:

Kölner Stadt-Anzeiger: Auch Killerspiele sperren

18.06.2009 - 21:20 Uhr, Kölner Stadt-Anzeiger

   Köln (ots) - Der CDU-Bundestagsabgeordnete und
baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobl will über
die Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet hinausgehen und
hat auch die Sperrung von Killerspielen ins Gespräch gebracht. "Wir
prüfen das ernsthaft", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Freitag-Ausgabe). "Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung
über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf
das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein
rechtsfreier Raum sein."

 
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Also doch: Weitere Internetzensur geplant

Posted by claudia.sanders on Jun 6, 2009 in Datenschutz, Innere Sicherheit

Wir haben es geahnt, um nicht zu sagen gewußt: Natürlich soll die Internetzensur nicht nur auf Kinderpornografie beschränkt bleiben, sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz. Das überrascht jetzt hoffentlich niemanden ernsthaft….

Nachtrag: Wiefelspütz erklärt, das abgegebene Interview sei nicht autorisiert worden. In dem Zusammenhang sei auf diese immer wieder interessante Seite verwiesen.

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Der Zufallsfund in der Mülltone - Lidl-Daten

Posted by claudia.sanders on Apr 4, 2009 in Datenschutz

Dass Lidl nicht allzu zimperlich ist, wenn es darum geht, die eigenen Mitarbeiter im Auge zu behalten, ist ja nun hinlänglich bekannt. Dass aber auch alle Krankendaten fein säuberlich gesammelt wurden, ist schon fast unglaublich. Die Details dazu gibt es hier.

 
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NSA lauscht munter weiter

Posted by claudia.sanders on Jan 24, 2009 in Datenschutz, Innere Sicherheit

Unsere Daten sind sicher, ja sicher doch…. Details zu NSA-Schnüffeleien finden sich hier

 
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Interview der Woche: Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar

Posted by claudia.sanders on Dec 28, 2008 in Datenschutz, Hörfunkbeiträge, Rechtspolitik

Um 11.05 Uhr heute hörbar im Deutschlandfunk: Das Interview der Woche habe ich mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar geführt. Es ist auf den Seiten des Deutschlandfunk nachlesbar.

Oder direkt auf dieser Seite, dann bitte weiter unten “mehr” anklicken.

Eine kurze Version, bzw. eine Zusammenfassung, lässt sich hier anhören.

Falls das Stück im Onlinebereich des Deutschlandfunk nicht mehr abrufbar ist, kann es auch hier angehört werden:

schaar_281208.mp3

Daneben hatte ich das Vergnügen, das Thema heute auch zu kommentieren, welches hier nachhörbar ist.

Read more…

 
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Von Christstollen und Datenskandalen

Posted by claudia.sanders on Dec 19, 2008 in Datenschutz

Habe ich nicht vergangenes Wochenende einen wutschnaubenden Kommentar zum Datenskandal bei der Berliner Landesbank gemacht? Jau. Und was ist des Rätsels Lösung: Zwei Mitarbeiter eines Kurierdienstes hatten Hunger (!) und plünderten ein Paket mit Christstollen. Ersatzweise pakten sie statt der süßen Köstlichkeit, die ja nun vernichtet war, den Inahlt eines anderen Pakets in die Schachtel - damit der arme Empfänger nicht leer ausgeht. Und was ist die Moral von der Geschicht´? Brauchen wir einen Mindestlohn bei den Kurierdiensten - um die Datensicherheit zu erhöhen? ;-)
Die ganze Geschichte lässt sich hier nachlesen….

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