Posted by claudia.sanders on Jan 21, 2010 in
Hörfunkbeiträge,
Rechtspolitik
Wird Zeit, mal wieder die Seite zu aktualisieren. Der nachfolgende Beitrag ist heute im DLF-Magazin hörbar - und wird wohl nicht nur Applaus zur Folge haben. Es geht um die derzeitigen Diskusssion um den Sexualstraftäter Krut D., der mittlerweile in einem Ort bei Aachen lebt, Randerath. Und auch wenn der BGH in der vergangenen Woche ein eindeutiges Urteil gefasst hat, die Kritik wird nicht leiser. Begründung: Es “fühle sich nicht richtig an”. Das nenne ich mal eine grundlegende Basis für den Rechtsstaat….
Der Beitrag, zu dem ich auch Rechtsanwalt Udo Vetter befragt hab, ist hier nachhörbar.
Tags: Aachen, Sexualstraftäter
Posted by claudia.sanders on Jan 21, 2010 in
Allerlei,
Rechtspolitik
Die besten Geschichten, schreibt das Leben. Abmahnungen sind ja in - und selbst Firmen, die es besser wissen sollten, folgen diesem Trend.
Nachfolgendes ist genau bei Karsten Windfelder nachzulesen.
Unbedingt lesenswert und in den Charts “Dümmste Abmahnung” belegt das hier eindeutig den Spitzenplatz!
Posted by claudia.sanders on Oct 15, 2009 in
Datenschutz,
Hörfunkbeiträge
Hin und wieder mutiere ich zum “Datengewissen”, hörbar im Deutschlandfunk, genauer: im DLF-Magazin.
Heute beschäftigt sich das Datengewissen ausgbiebig mit der Telekom und derem interessanten Verhältnis zum Datenschutz und zum “Kundenservice” - ein immer wieder dankbares Thema.
Nachhörbar direkt auf dieser Seite (größere Datei)
datengewissen_telekom_10092009
Oder direkt beim DLF. (kleinere Datei, aber nur sechs Monate nachhörbar)
Das Datengewissen - ist erstmals hier hörbar gewesen.
Folge Nummer II läßt sich hiernachhören:
datengewissen_II_12_2008.mp3
Der wunderbar genervte Bürger, welcher sich stetig mit dem Datengewissen zankt, wird übrigens von Josef Tratnik gesprochen. Der Schaupspieler feiert morgen übrigens Premiere mit dem Stück “Auf hoher See - über fressen und gefressen werden” im Kölner Theater Haus.
Und wenn ich es irgendwie schaffe, werde ich mir das Stück anschauen - zumindest hört sich das zu verlockend und nach einem feinen schwarzen Humor an:-))
Tags: Datengewissen
Posted by claudia.sanders on Jul 3, 2009 in
Allerlei,
Innere Sicherheit
Dinge, die man einfach gesehen haben muss: Achmed, der tote Terrorist.
Posted by claudia.sanders on Jun 30, 2009 in
Dressur-Studien
Isabell Werth ist am Samstag in der ZDF-Sportschau aufgetreten und hatte dort 20 Minuten Zeit, die Vorfälle rund um Whisper aufzuklären.
Während der Sendung nahm sie Tierarzt Stihl noch in Schutz, gestern jedoch wurde nun bekannt, dass sie sich von diesem Tierarzt getrennt hat.
Tags: Doping, Werth
Posted by claudia.sanders on Jun 26, 2009 in
Datenschutz,
Innere Sicherheit,
Rechtspolitik
Zu den Akten: Link zu einem Artikel bei Heise über die Hauptverhandlung beim Bundesverfassungsgericht zur Vorratsdatenspeicherung mit Links zu Gutachten und Fragenkatalog.
Tags: Bundesverfassungsgericht, Vorratsdatenspeicherung
Posted by claudia.sanders on Jun 25, 2009 in
Allerlei,
Dressur-Studien
Gestern hatte Isabell Werth erklärte, dass ihr Pferd Whisper das umstrittene Medikament - welches zum Dopingergebnis führt - nur bekommen hat, weil es an der so genannten Shivering Krankheit leide. Eine Nervenkrankheit, die u.a. Balanceprobleme, Zittern und Zuckungen hervorrufe.
Das nun verabreichte Medikament ruft übrigens genau diese Nebenwirkungen hervor, die es angeblich doch eigentlich bekämpfen soll. Der Beipackzettel dokumentiert das deutlich.
Demnach hat das Medikament Fluphenazin tatsächlich eine stark beruhigende Wirkung.
Der behandelnde Schweizer Tierarzt Hans Stihl, der Isabel Werths Pferd Whisper das Medikament verabreicht hat, ist der selbe Tierarzt, der vor einigen Jahren schon einmal wegen Dopings in die Schlagzeilen geraten ist: Im Jahr 2003 wurde der Dressurreiterin Ulla Salzgeber der Weltcupsieg aberkannt, weil bei ihrem Pferd Rusty Testosteron nachgewiesen wurde. Rusty behandelte Stihl mit dem Dopingmittel wegen einer Hauterkrankung, so die damalige Erklärung.
Bei der heutigen Anhörung von Isabell Werth mit der FN, verzichtete die mehrfache Olympiasiegrin auf das Öffnen der B-Probe. Sie bleibt auch weiterhin suspendiert und darf nicht an Turnieren teilnehmen.
Ein längeres Interview mit Isabell Werth ist in der Rheinischen Post nachlesbar.
Link zu einem Artikel aus der SZ aus dem Jahr 2004 - auch Springreiter haben das Mittel schon eingesetzt.
Weitere Links:
Blog zu Doping im Sport
Tags: Doping, Reitsport, Werth
Posted by claudia.sanders on Jun 24, 2009 in
Allgemein,
Dressur-Studien
Doping im Pferdesport wiegt doppelt schwer- wird doch hier ein Lebewesen manipuliert. In den vergangenen Wochen häuften sich die neuen Informationen rund um das Thema Doping im Reitsport. Die heutige Nachricht schlug trotzdem ein wie eine Bombe: Die fünffache Dressur-Olympiasiegrin Isabell Werth nutzte ein Psychopharmaka bei ihrem Pferd Wisper. Die A-Probe war positiv. Nun besteht Werth auch auf das Öffnen der B-Probe. Die FN suspendierte die Dressurreiterin mit sofortiger Wirkung.
Update, 20.51 Uhr:
Isabell Werth bedauert und erklärt, das sei alles nur eine Verordnung des Tierartzes gewesen, weil ihr Pferd Balanceprobleme habe und an dem so genannten Shivering Syndrom leide.
Seite und Pressemitteilung von Isabell Werth dazu
Noch ein ausführlicherer Artikel ist beim ZDF zu finden
Doch der Makel bleibt: Warum wird mit einem solchen Pferd ein Turnier gemeldet und dann auch gestartet?
Mein Kommentar dazu war heute im Deutschlandfunk
hörbar.
Nachlesbar ist der Kommentar hier:
Es gibt schon Momente, da möchte man sich als Beobachterin der Reitsportszene fragen: Wer hat hier eigentlich mehr Verstand im Kopf? Die Reiter oder ihre Vierbeiner?
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Tags: Doping, Dummheit, Reitsport, Tierschutz, Werth
Posted by claudia.sanders on Jun 21, 2009 in
Datenschutz,
Innere Sicherheit,
Rechtspolitik
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen wird mit der vergangenen Woche wohl zufrieden sein: Fortan werden gelistete Seiten mit kinderpornografischen Inhalt gesperrt. Pardon- das ist natürlich der falsche Ausdruck: Es wird ihnen ein virtuelles Mäntelchen umgehangen, ein federleichter Vorhang zugezogen, der mit wenigen Klicks umgangen werden kann. Um die Kritiker etwas zu beschwichtigen, dachte sich das Team um von der Leyen und Co. eine vermeintlich geniale Idee aus: Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, soll überprüfen, ob das „Stopp-Schild“ rechtens ist. Selbst Peter Schaar hat sich offenbar verdutzt die Augen gerieben, als er das zum ersten Mal las. Wenn es nicht so traurig wäre, ließe sich glatt darüber lachen: Wie frei von jeglicher Sachkenntnis müssen die Verfasser des nun beschlossenen Gesetzestextes eigentlich sein? Denn wenn überhaupt irgendjemand in solch einer Situation etwas überprüfen sollte, dann ist das die Justiz und nicht irgendein Datenschutzbeauftragter – ganz gleich wie engagiert er sonst sein mag.
Ziemlich unerträglich ist auch das gebetsmühlenartige heruntergeleierte Totschlag-Argument, dass die Gegner dieses Gesetzes offenbar nicht ernsthaft gegen Kinderpornografie und den damit verbundenen Missbrauch vorgehen wollen. Es ist durchaus erlaubt gegen ein Gesetz zu sein, das die Freiheit untergräbt. Es verhindert keinen einzigen Kindesmissbrauch. Das einzige Ergebnis wird sein, dass die Täter lernen, wie einfach diese „Sperren“ zu umgehen sind. Und natürlich dazu, dass endlich ein zum Ausbau taugliches Instrument vorhanden ist, um unliebsame Internetinhalte vermeintlich unsichtbar zu machen.
Gerade Journalisten sollten hier einen sachlichen Überblick behalten und verstehen, dass jede Zensur letztlich auch ihre eigene Freiheit beschränkt. In diesem Zusammenhang: Schöne Grüße an die Kollegin von der EMMA und ihrem fulminanten Artikel. In dem bescheinigt sie den Gesetzes-Gegnern, dass sie sich noch nie gegen Kindesmissbrauch engagiert hätten. Als prominentestes Beispiel führt sie den CCC an, der ja noch nie solche Seiten gehackt habe. Liebe Kollegin, mein Gefühl sagt mir, dass sie dem Internet und den technischen Gegebenheiten in etwa so nahe sind, wie ein Dinosaurier einem Düsenjet.
Ganz nebenbei: Nur weil man nicht täglich gegen Todesstrafe, Frauendiskriminierung und Karies demonstriert, heißt das noch lange nicht, dass man selbiges unterstützt.
Wer wirklich ernsthaft - und nicht nur mit lautem unwirksamen Getöse wie die große Koalition - gegen den Missbrauch von Kindern vorgehen will, der kann ganz praktisch agieren: Die zuständigen Polizeikommissariate technisch und personell besser ausstatten, damit sie ihren Job machen können. Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Solange das nicht geschieht, ist alles andere nur ein wirkungsloser Hokuspokus – der kein Kind schützt, aber der Demokratie massiv schadet.
Tags: Add new tag, Bürgerrechte, EMMA, Journalismus, Kinderpornografie, Zensur
Posted by claudia.sanders on Jun 18, 2009 in
Allgemein,
Datenschutz,
Rechtspolitik
Heute ist im Bundestag also beschlossen worden, dass Kinderponografie-Seiten fortan der Zensur unterliegen. Und was haben alle Kritiker dieser doch herzlich nutzlosen Maßnahme entgegnet? “Wenn das mal nicht nur der Anfang ist und früher oder später noch weitere Seiten dazu kommen.”
Wir können jetzt wohl festhalten: Es geht nicht um ein “später”. Gerade eben kam folgende Nachricht herein:
Kölner Stadt-Anzeiger: Auch Killerspiele sperren
18.06.2009 - 21:20 Uhr, Kölner Stadt-Anzeiger
Köln (ots) - Der CDU-Bundestagsabgeordnete und
baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobl will über
die Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet hinausgehen und
hat auch die Sperrung von Killerspielen ins Gespräch gebracht. "Wir
prüfen das ernsthaft", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Freitag-Ausgabe). "Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung
über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf
das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein
rechtsfreier Raum sein."